Gedicht eines Kriegskindes…

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Ich will nicht auffallen
Am besten gar nicht fallen
Im freien Fall weiß man nicht, wo man landet
Mir ist so vieles abhanden gekommen – entfallen
Das Suchen bringt gar nichts zurück
Ich brauche Gewissheit
Gewiss doch

Quelle: „Die vergessene Generation“ von Sabine Bode

Seit Anfang des Jahres beschäftigen mich als Kriegsenkel die Leiden der Kriegskindergeneration. Also das Schicksal meiner Eltern.

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Aggressive Kinder aus systemischer Sicht…

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Wir sind umgeben von „Gewalt“. Durch die Medien prasselt so manches ungefiltert auf den Nachwuchs herab. Eltern, Pädagogen, Lehrer sind oft überfordert, wenn in vielen Kindern die Gewaltbereitschaft und der Aggressionsstau wächst. Gewalt ist keine Lösung. Aber was dagegen tun?

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Strukturaufstellungen verbessern die Kommunikation und lösen Konflikte

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Komme gerade von einem weiteren dreitägigen Aufbaukurs für Strukturaufstellungen in Marburg bei Dietmar Pfennighaus zurück.
Wir waren 13 Personen und kennen uns nun seit mehr als einem Jahr.
Wir lernen Aufstellungen zu leiten und durchzuführen von der Auftragsklärung über die Aufstellung bis zum Lösungsbild.

Jedes der intensiven Selbsterfahrungsseminare vom Einführungsseminar bis zu den Aufbaukursen, hat mich tief bewegt. Sie wirken sich heilsam auf meine Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung aus. Insbesondere meine Intuition, emotionale Kompetenz und Empathiefähigkeit haben sich entwickelt. Fachlich tiefgründig und biblisch fundiert begleitet, lerne ich den Schatz meiner ungenutzten Anlagen und Fähigkeiten schrittweise entdecken, heben und aneignen. In den Reflektionen, Übungen und biblischen Impulsen wurde mein Verständnis, die Bauchwahrnehmung und mein Herz angesprochen. Den Themen mit Körper, Seele und Geist nachzuspüren war reichlich Raum. Das Miteinander in der Gruppe weckte Lebensfreude, Entdeckerlust und Gelassenheit. Insbesondere die absichtslose, achtsame und wertschätzende Haltung von Dietmar Pfennighaus beeindruckt. Auf die vielen Impulse aus den lösungsorientierten Übungen und Systemaufstellungen greife ich als systemischer Berater und Seelsorger gern zurück

Hier der Link zum Institut bzw. Initiative zur weiteren Info mit umfangreichem Material worum es geht:
www.isbus.net

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Wie könnten aus Wutbürgern, Mutbürger werden?

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WIR SIND NIE GRUNDLOS WÜTEND ABER SELTEN AUS EINEM GUTEN GRUND
UNTERDRÜCKE DEN ZORN NICHT – ABER GIB IHM NICHT NACH!

Zorn ist eine Reaktion auf vermeintliche Nichtbeachtung, ungerechter Behandlung, Demütigung. Es ist die Reaktion von Opfern, welches sich an Tätern rächen wollen und somit ihrerseits zu Tätern werden.

Zorn hat nicht nur viele Gesichter, sondern auch Geschwister: Aggression, Neid, Ungeduld, Trotz, Eifersucht, Habsucht, Rebellion, Rachsucht, Wut, Raserei, Amok, Tobsucht, Selbsthass, Hass usw. Zorn blockiert unsere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Wer zornig ist, sieht sich in der Regel in die Ecke gedrängt und ohne Ausweg. Er will sich mit Hilfe seines Zornes einen Ausweg erkämpfen. Adrenalinausschüttung pur. Weiterlesen

Wann wir konkurrieren und wann wir kooperieren…

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Wer das Gleiche will, mag sich.
Wer das Selbe will, streitet sich.

Eine Einfache Unterscheidung, welche den Unterschied deutlich macht…
Dadurch entstehen Entscheidungsmöglichkeit die zu Lösungen führen.

Emotionale Empathie sieht das „Gleiche“, findet Ähnliches, und fördert die
Bereitschaft zu teilen und mitzuteilen.

Existentielle Bedrohungssituationen lassen uns regredieren.
Eine vernünftige Bewertung, Einschätzung, Interpretation ist erschwert.
Wir fangen an zu projezieren.

Wir meinen der andere wandelt sich vom Freund zum Feind.
Dabei sind wir es deren Wahrnehmung sich verändert hat.
Das Gleiche gibt es – nicht Dasselbe.
Weshalb wir auch um Illusionen streiten und verlieren.

Wenn wir Gott und seine Liebe verlieren,
verlieren wir auch uns selbst.
Wenn wir uns selbst verlieren,
wird jeder andere zum Konkurrenten.

Gott ist der Gleiche – nicht Derselbe.
Er ändert sich nicht in seinem Wesen (Liebe, Geist).
Er ändert ständig seine Form und sein Erscheinen.

Was ist der Mensch?

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„Was ist der Mensch? Athina Rachel Tsangari (griechische Filmemacherin) begegnet der Frage jedenfalls mit einer so schlichten wie schlagenden Definition: ein Wesen, das seinem Partner beim Sex in die Augen sieht, seine Angehörigen bestattet und fähig zur Freundschaft ist. Das ist vielleicht keine Antwort auf einen Staatsbankrott, aber auf der Leinwand doch eine in ihrer Tröstlichkeit nicht zu unterschätzende Erkenntnis…“

Wie es möglich ist in der Apokalypse als Mensch zu bestehen? Griechenlands Jugend präsentiert sich in Visionen der Endzeit und Depression ohne selbst depressiv zu sein!