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Toller Vortrag darüber was Kybernetik ist, was sie vermag und wie wir Wirklichkeit erfinden:

Kybernetik ist vor allem eine Gebrauchsanweisung für das eigene Gehirn. Kybernetik beginnt mit der Frage, wie das Gehirn die Realität erkennt. Es erkennt sie gar nicht. Es erfindet das, was wir als Wirklichkeit erleben. Das wissen wir seit 1826. Wer die Blindheit des Gehirn für die Realität ignoriert, ignoriert seine Anfälligkeit für Selbsttäuschung.

Das Geniale ist einfach und das Einfache Genial. Die „Blackbox“ ist eine Metapher für komplexe Systeme. Sie symbolisiert, was wir nicht wissen. Und das ist immer mehr, als wir meinen zu wissen.

Die Kybernetik sagt uns nun, wie wir herausfinden können wie komplexe Systeme funktionieren – wie Informationen selbst wirken. Information ist eine Grundgröße der Natur. Sie ist wahrscheinlich der Anfang von allem. Information wirkt wirklich. Information ist der Unterschied in einem System, welche etwas in einem System verändert. Information wirkt bei lebenden Systemen nicht durch Übertragung, sondern nur durch Lernen! Information wirkt durch Feedback – ein anderes Wort für „Spiegelung“.

Eigentlich ist Kybernetik eher Kybernet(h)ik!

Das Gehirn lernt Muster und Regeln kennen und arbeitet hoch effektiv. Es arbeitet intuitiv. Das Gehirn ist auf Erfolg und wirksamkeit fokussiert.

Diese Wirklichkeit war schon vor 2000 Jahren dem Evangelisten Johannes bekannt, welcher sie auf Jesus und seine Relevanz für unser Leben anwandte:

Im Anfang war das Wort (Information).
Und das Wort war bei Gott.
Und das Wort war Gott.

Dieses war im Anfang bei Gott.

Alles ist durch dasselbe geworden.
Und ohne dasselbe ist nichts geworden,
was geworden ist

Johannesevangelium 1,1-3

Es lohnt sich der enormen Wirksamkeit Jesu nachzuspüren, die auch heute noch wirksam ist. Es braucht dazu nur die Anwendung seines Wortes, seiner Information auf sich selbst. Das Experiment verändert nachhaltig.

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